Arzthaftungsrecht

Im Arzthaftungsrecht werden alle zivilrechtlichen Zusammenhänge geregelt, die die Verantwortlichkeit eines Arztes gegenüber seinen Patienten betreffen. Die Einhaltung der Sorgfaltspflicht eines Arztes und deren mögliche Verletzungen werden im Behandlungsvertrag festgelegt.

Kommt es zur Verletzung der ärztlichen Sorgfaltspflicht, so kann dies in mehreren Bereichen geschehen:

Die Beweislast ist im Rahmen der Arzthaftung sehr bedeutsam. Ansprüche von Patienten scheitern häufig an der Beweisführung. Zunächst muss der Arzt nachweisen, dass er den Patienten beispielsweise umfassend vor der Behandlung aufgeklärt hat. Kann er dies nicht, so muss der Patient darlegen, warum er die Behandlung hätte ablehnen können.

Auch muss der Patient darlegen, warum er bei Behandlungsfehlern falsch behandelt wurde. Bei schweren Behandlungsfehlern kommt allerdings die Beweislastumkehr in Betracht: Hier muss der Arzt beweisen, dass der eingetretene Schaden nicht durch seine Behandlung verursacht wurde.

Hat ein Arzt gegen die Dokumentationspflicht verstoßen, so muss er beweisen, dass er seiner ärztlichen Sorgfaltspflicht bei der Behandlung des Patienten hinreichend nachgekommen ist.

Wegen seiner Komplexität erfordert das Arzthaftungsrecht einen hohen Grad an Fachwissen. Damit Sie Ihre Rechte optimal geltend machen können nehmen Sie mit uns Kontakt auf!  Neben zivilrechtlichen Haftungsansprüchen wie Schadensersatz oder Schmerzensgeld kommt möglicherweise auch eine strafrechtliche Verantwortung des Arztes in Betracht. Wir prüfen das für Sie! Völlig gleichgültig, ob Sie sich als Arzt oder als Patient bei uns melden.